September 2017

OECD Studie zu MINT-Bildung - ein geteiltes Bild

Deutschland belegt im internationalen Vergleich Spitzenplätze in der MINT-Bildung. Das geht aus dem OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2017" hervor, der am 12.9.2017 veröffentlicht wurde. Demnach hat Deutschland im internationalen Vergleich sowohl die höchste Studienanfänger- als auch Absolventenquote in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Insgesamt bescheinigt die OECD Deutschland ein leistungsfähiges Bildungssystem, in dem jungen Menschen der Übergang vom Bildungssystem ins Berufsleben besonders gut glückt.

Das Angebot in den mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Fächern stimmt also. Allerdings steht dem auch eine weiterhin hohe und wachsende Nachfrage gegenüber. Die MINT-Arbeitskräftelücke hat im August mit 274.600 einen neuen Höchststand erreicht. Um diese Lücke zu schließen, muss noch viel in die Bildung der jungen Menschen im Land getan werden. Die Anstrenungen im Berich MINT-Bildung sind weiter zu führen und zu intensivieren. 

Lesen Sie die Studie der OECD "Bildung auf einen Blick" hier.

August 2017

Schüler/innen in Neumünster forschen jetzt mit Brief und Siegel!

Die Grundschule Neumünster erhält für ihre naturwissenschaftliche und technische Bildungsarbeit als erste saarländische Schule das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“.

Als erste Grundschule im Saarland wurde am 18. August 2017 die Grundschule Neumünster als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Die Schule erhält die offizielle Plakette für ihr kontinuierliches Engagement in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Überreicht wurde die Auszeichnung von Annerose Wannemacher (Ministerium für Bildung und Kultur) und Joachim Malter (Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes).

An der Grundschule Neumünster beobachten und erforschen die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern regelmäßig Phänomene in ihrem Alltag. Als Lernbegleitung unterstützen sie die Kinder in ihren Lern- und Forschungsprozessen. Dabei fördert das gemeinsame Vorgehen nicht nur die Neugier und Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Phänomene, sondern auch eine Reihe weiterer Basiskompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen. Dazu gehören u. a. Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik sowie ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke. Die Lehrerinnen und Lehrer bilden sich regelmäßig fort, um ihre Schülerinnen und Schüler bei ihrer täglichen Entdeckungsreise in der Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten.

„Wir freuen uns sehr, Teil der Fortbildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" sein zu dürfen und dadurch die Neugier und das wissenschaftliche Interesse unserer Kinder wecken zu können, dies zu erweitern und deren Erfahrungswelt zu bereichern. Es liegt uns sehr am Herzen, Kinder in ihrem Können zu bestärken, Ihre Selbständigkeit zu unterstützen und Naturphänomene verstehen zu lassen. Zusammenhänge erschließen, Kooperatives Arbeiten und motivierende Inhalte sollen bei der Durchführung des pädagogischen Programms an erster Stelle stehen. Unser langfristiges Ziel ist es, die Komplexität der Wissenschaft altersgemäß zu vermitteln und ein Bewusstsein für forschenden Unterricht zu schaffen“, sagt Schulleiter Sascha Abriß. Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Juli 2017

Neues Fortbildungsangebot für Grundschulen im Schuljahr 2017/18

Das neue Fortbildungsangebot für Lehrkräfte der saarländischen Grundschulen für das Schuljahr 2017/18 ist da! Neben Seminaren zum "Haus der kleinen Forscher" gibt es Fortbildungen zur technischen Bildung sowie zum Thema "Kooperationsjahr". Hier finden Sie die Boschüre zum Download. Ein gedrucktes Exemplar können Sie gerne bei uns bestellen. Im August, zum Beginn des neuen Schuljahres, wird die Broschüre auch an alle Grundschulen per Post verschickt.


Lange Nacht der Industrie - JETZT anmelden!

„Erlebe Industrie live!“ – die LANGE NACHT DER INDUSTRIE macht´s möglich:

Regionale Mittelständler öffnen ihre Tore ebenso wie bekannte Weltkonzerne. Hersteller von Produkten des täglichen Lebens begeistern ihre Besucher ebenso wie spezialisierte B2B-Zulieferbetriebe.

Schüler, Studierende, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende, Berufstätige vom Helfer bis zum Akademiker und allgemein interessierte Menschen lernen spannende Produktionsstätten hautnah kennen und erfahren mehr über Job- und Ausbildungsperspektiven in der Industrie.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Sichern Sie sich Ihren Platz unter www.langenachtderindustrie.de/standorte/saarland/anmeldung.html

Juni 2017

Zeigst Du mir Deine Welt? Der "Tag der kleinen Forscher" im Juni 2017

Der "Tag der kleinen Forscher" am 19. Juni 2017 ist ein bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Er soll Begeisterung für das Forschen wecken und ein Zeichen für die Bedeutung der frühen Bildung setzen. Der Aktionstag steht in diesem Jahr mit dem Motto "Zeigst du mir deine Welt? Vielfalt im Alltag entdecken" ganz im Zeichen von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Wie kann ich mitmachen?

Ganz Deutschland ist aufgerufen, sich am Mitmachtag zu beteiligen und gemeinsam mit Kindern zu forschen: Alle Kitas, Horte und Grundschulen sind eingeladen, zum Aktionstag Projekte durchzuführen und Forscherfeste zu veranstalten. Aber auch Familien, Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Interessierte können sich beteiligen.

Der "Tag der kleinen Forscher" ist eine Aktion der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" und findet jedes Jahr zu einem neuen, spannenden Schwerpunkt statt. http://www.tag-der-kleinen-forscher.de/home.html

Mai 2017

Saarländischer Nachwuchsforscher beim Bundesfinale Jugend forscht erfolgreich

Beim diesjährigen Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend forscht am 28. Mai in Erlangen gewann Philipp Sinnewe (18) vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach den Sonderpreis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit. Der Saarländer entwickelte einen energieeffizienten und damit klimafreundlicheren Flugzeugantrieb. In seinem Modell eines Strahltriebwerks erprobte er als neue Treibstoffart ein Wasser-Alkohol-Gemisch anstelle von Kerosin. mehr


MINT-Frühjahrsreport 2017

Neuer Rekord bei MINT-Lücke: 237.500 fehlende Arbeitskräfte – IT-Experten stark nachgefragt

MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Sowohl Unternehmensbefragungen zur Bedeutung einzelner Größen für die Innovationskraft als auch Branchenanalysen zeigen, dass MINT-Erwerbstätigkeit und Innovationsstärke miteinander eng verzahnt sind.

Vor dem Hintergrund der engen Verknüpfung von MINT, Innovationen und Wachstum ist es eine gute Nachricht, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern in der gesamten Volkswirtschaft von rund 2.366.000 Personen im Jahr 2011 auf rund 2.617.000 Personen im Jahr 2014 und damit um 10,6 Prozent gestiegen ist. Besonders hohe Zuwächse gab es dabei unter Frauen (Plus: 16,4 Prozent), Älteren ab 55 Jahren (Plus: 19,9 Prozent) und Zuwanderern (Plus: 17,9 Prozent). Weniger günstig entwickelte sich jedoch die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften im Zeitraum von 2011 bis 2014. Insgesamt sank die Anzahl von 9.178.400 auf 9.142.900 um 0,4 Prozent. Einen deutlichen Rückgang gab es unter Frauen (Minus: 3,5 Prozent); Zuwächse vor allem unter Älteren ab 55 Jahren (Plus: 18,8 Prozent) und unter Zuwanderern (Plus: 2,4 Prozent).

Ende April 2017 waren in den MINT-Berufen insgesamt 430.400 Stellen zu besetzen. Im Vergleich zum April 2016 waren damit insgesamt 49.600 oder 13,0 Prozent mehr Stellen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen zu besetzen. Dies ist ein neuer Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen ist im Vorjahresvergleich in sämtlichen Berufsgruppen gesunken und lag bei insgesamt 199.100 Personen – rund 23.200 oder 10,4 Prozent weniger im Vergleich zum April des Vorjahres. Dies ist der niedrigste April-Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Unter Berücksichtigung des qualifikatorischen Mismatches resultiert für Ende April 2017 eine über sämtliche 36 MINT-Berufskategorien aggregierte Arbeitskräftelücke in Höhe von 237.500 Personen – 38,6 Prozent höher als noch im April des Vorjahres. Sie hat damit einen neuen Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 erreicht.

Der Beschäftigungsschwund im Alterssegment 63+ ist einzig der Rente mit 63 geschuldet. Ohne die Einführung der Rente mit 63 wären allein in den MINT-Facharbeiterberufen rund 13.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr zu verzeichnen.

im Auftrag von BDA, BDI, Gesamtmetall und der Initiative "MINT Zukunft schaffen" erstellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln halbjährlich im Frühjahr und Herbst ein MINT-Reporting zu Angebot und Nachfrage auf dem MINT-Arbeitsmarkt sowie Kennzahlen zur MINT-Bildung. Am 10. Mai wurde der MINT-Frühjahrsreport 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hier finden Sie den kompletten MINT-Report 2017.


Kein Platz zum Forschen?

Wie lassen sich in Kitas, Horten und Schulen Orte und Räume gestalten, die die Kinder zum Entdecken und Forschen einladen und inspirieren? Wie gestalten und begleiten wir das Miteinander beim Entdecken und Forschen?

Die neue Broschüre „FreiRäume zum Entdecken und Forschen - Eine Fragen- und IdeenWerkstatt“ widmet sich dem Ziel, FreiRäume vor Ort und auch durch eine entsprechende pädagogische Haltung zu entwickeln, die zu den Bedürfnissen der Kinder, der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte sowie den Gegebenheiten der Einrichtung passen. Dazu haben die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und FRÖBEL vielfältige und wertvolle Anregungen aus der Kita-Praxis zusammengefasst. Die dargestellten Herangehensweisen sind auch gut in andere pädagogische Kontexte übertragbar.
Die Broschüre finden Sie zum kostenlosen Download hier: http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/praxisanregungen/forschendes-lernen/raumgestaltung/

April 2017

Berufsinformation XXL - aufmachen und entdecken!

Um die Kampagne "M+E Berufsinformation" in ihrer ganzen Größe und Vielfalt noch besser vorstellen zu können, gibt es jetzt ein neues innovatives Medienformat: Die neue Sternfalzkarte bietet Lehrkräften, Unternehmen und allen Interessierten eine Übersicht über die vielfältigen Angebote der M+E Industrie. Hier finden Sie die Karte und viele weitere Informationen und Materialien.

März 2017

Vorbereitungen zum Tag der kleinen Forscher 2017

Der "Tag der kleinen Forscher" am 19. Juni 2017 ist ein bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Er soll Begeisterung für das Forschen wecken und ein Zeichen für die Bedeutung der frühen Bildung setzen.
Der Aktionstag steht in diesem Jahr mit dem Motto "Zeigst du mir deine Welt? Vielfalt im Alltag entdecken" ganz im Zeichen von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Wie kann ich mitmachen?

Ganz Deutschland ist aufgerufen, sich am Mitmachtag zu beteiligen und gemeinsam mit Kindern zu forschen: Alle Kitas, Horte und Grundschulen sind eingeladen, zum Aktionstag Projekte durchzuführen und Forscherfeste zu veranstalten. Aber auch Familien, Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Interessierte können sich beteiligen.

Aktionspaket der Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

Mit einem kostenlosen Aktionspaket zum "Tag der kleinen Forscher" stellt die Stiftung vielfältiges Material bereit, das Ihnen und den Kindern ausgiebig Anlass zum gemeinsamen Forschen gibt.
Das Aktionsmaterial enthält eine bunte Broschüre voller Forscherideen und Projektvorschläge, das Forscherdiplom, den Forscherpass und mehr.

Alle Kitas, Horte und Grundschulen, die beim "Haus der kleinen Forscher" mitmachen, haben das Aktionsmaterial Ende Januar automatisch als Paket mit der Post erhalten. Alle anderen Einrichtungen können das Material hier bestellen.
Auf dieser Seite können Sie zudem das vollständige Aktionsmaterial herunterladen.

Februar 2017

MINT400 – Entdecke den Kosmos!

Am 23. und 24. Februar 2017 trifft sich der MINT-Spitzennachwuchs Deutschlands in Berlin, um sich zwei Tage lang zu informieren, zu forschen, sich zu vernetzen und zu diskutieren. Die MINT400 - das Hauptstadtforum des MINT-EC ist eine in Deutschland einzigartige Veranstaltung im MINT-Bereich, die in diesem Jahr unter dem Motto "Entdecke den Kosmos!" steht. Auch die Projekte Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag und der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. sind am 23. Februar mit einem Mitmach-Stand vertreten.

400 MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler der Sek. II sowie 100 Fachlehrkräfte des Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC werden für zwei Tage nach Berlin eingeladen. Die Partnerinnen und Partner der MINT400 aus Wissenschaft und Wirtschaft haben die Möglichkeit, dem MINT-Nachwuchs ihre Tätigkeitsfelder vorzustellen und berufliche Perspektiven im MINT-Bereich aufzuzeigen.

Das Hauptstadtforum hat sich zu einer idealen Plattform entwickelt, um den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Die Veranstaltung findet im KOSMOS Berlin statt.

www.mint-ec.de/mint400-2017

Januar 2017

Bildung in der digitalen Welt - Strategie der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat ihre Strategie "Bildung in der digitalen Welt" veröffentlicht. Die Strategie formuliert Handlungsfelder für Länder, Bund, Kommunen und Schulträger sowie Schulen. Sie kündigt an, dass die Länder in verschiedenen Handlungsfeldern in Zusammenarbeit mit allen anderen Akteuren zügig nächste Schritte zur Umsetzung des digitalen Lernens einleiten werden.

Folgende Handlungsfelder werden genannt:

  • Aufgabe der Länder ist es, in den Bildungsplänen der verschiedenen Unterrichtsfächer die angestrebten digitalen Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler als Bildungsziele zu verankern.
  • Eine gemeinsame Aufgabe von Ländern, Bund und Schulträgern besteht darin, eine funktionssichere und leistungsfähige digitale Infrastruktur für Schulen sowie Schülerinnen und Schüler aufzubauen.
  • Zugleich werden die Länder Aus- und Fortbildungsprogramme für die Lehrerinnen und Lehrer ausarbeiten und umsetzen. Gemeinsam müssen Länder und Bund zahlreiche rechtliche Fragen des Datenschutzes und des Urheberrechtes klären.
  • Die Länder müssen in der Zusammenarbeit mit Fachleuten aus dem Bereich digitaler Medien wie zum Beispiel Software-Entwicklern und Schulbuchverlagen die Entwicklung und Gestaltung anwenderfreundlicher und für den Unterricht geeigneter Lernprogramme voranbringen.
  • Zuletzt gilt es, digitales Lernen in Schule und Unterricht mit digitalen Lernplattformen und digitaler Schulverwaltungssoftware zu verbinden.

Die KMK benennt ebenfalls einen Kompetenzrahmen verbindlicher Anforderungen für die Bildung in der digitalen Welt. Ziel soll es sein, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr 2018/19 in die Grundschule eingeschult werden oder in die Sekundarstufe I eintreten, bis zum Ende der Pflichtschulzeit die in diesem Rahmen formulierten Kompetenzen erwerben sollen. Dies soll somit ab 2026 umgesetzt sein.

Damit werden digitale Kompetenzen zum integrativen Teil der Fachcurricula aller Fächer. Die beruflichen Schulen nehmen die technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen aus der Digitalisierung im Unterricht auf. Die mit der Digitalisierung verbundenen Entwicklungen, wie z.B. Internet der Dinge, Industrie 4.0, Wissensmanagement, digitales Bauen oder eCommerce werden in den Bildungsplänen der Länder berücksichtigt.

Auch für die Hochschulen werden Anforderungen und Handlungsbedarfe formuliert. Diese werden für die folgenden Themenfelder bzw. Personengruppen konkret ausgeführt: Lehre, Lehrende, Studierende, Curriculum, Open Educational Resources (OER), Qualitätssicherung, Unterstützung der Lehrenden, Ausstattung und Anbindung, Hochschulstrategie und Vernetzungen.

Insgesamt kann die Strategie einen wichtigen Beitrag leisten, um die digitalen Kompetenzen junger Menschen in Schule und Hochschule systematisch und verbindlich zu fördern. Angesichts der zunehmenden Bedeutung digitaler Medien und Technologien in Alltag und Arbeitswelt ist dies ein zentrales Element der künftigen Fachkräftesicherung. Die Strategie ist in einem stakeholderorientierten Prozess erarbeitet worden, dieses Vorgehen ist eine Premiere für die KMK. Die BDA hat sich aktiv an der Erarbeitung der Strategie beteiligt. Hier finden Sie die komplette Strategie der KMK zum Download.


Mathematik für alle: Ab dem 1. Januar anmelden für den Känguru-Mathematikwettbewerb

Der dritte Donnerstag im März steht traditionell im Zeichen der Mathematik: Am 16. März 2017 findet der Känguru-Mathematikwettbewerb statt. Ziel ist es, die mathematische Bildung an Schulen zu unterstützen und für eine positive Wahrnehmung der Mathematik in der Gesellschaft zu werben.

Gemeinsam mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern wollen die Organisatoren vom Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. an der Humboldt-Universität zu Berlin Lust auf Mathematik machen. Im vergangenen Jahr waren über 845.000 Schülerinnen und Schüler aus 10.400 deutschen Schulen bei Deutschlands teilnehmerstärkstem Schülerwettbewerb dabei.

Für manche der vielfältigen Aufgaben genügen bereits das Einmaleins, etwas Logik und Vorstellungsvermögen, andere erfordern tiefere Kenntnisse aus dem Unterricht. Mit guten Ideen, Ausdauer und Kreativität können auch die besonders harten Nüssen geknackt werden. Und immer gibt es kleine heitere Geschichten, überraschende Fragen und Ergebnisse, die für Gesprächsstoff in der Pause danach oder in der Familie daheim sorgen. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde, eine Broschüre und ein kleines Spiel als Erinnerungspreis. Und wer besonders viele Richtige hat, darf sich zusätzlich über einen Sachpreis oder eines der begehrten Känguru-T-Shirts freuen.

Alle Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse sind zum Knobeln, Staunen und Nachdenken eingeladen – gemeinsam mit über 6 Millionen Teilnehmern in mehr als 60 Ländern weltweit. Die Anmeldung ist vom 1. Januar bis zum 17. Februar 2017 über die Schulen möglich.

www.idw-online.de/mathematik-fuer-alle


Jetzt anmelden für den Fraunhofer Wissenschaftscampus 2017

Die Fraunhofer Gesellschaft lädt auch im Jahr 2017 wieder Absolventinnen und Studentinnen ab dem vierten Fachsemester der Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zum Fraunhofer Wissenschaftscampus ein. Die Veranstaltung findet vom 3. bis 6. April 2017 in Berlin statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die Wissenschaft wird immer weiblicher. Diesen Trend möchte die Fraunhofer Gesellschaft gemeinsam mit den Partneruniversitäten unterstützen und hat den "Fraunhofer Wissenschaftscampus" ins Leben gerufen, zu dem Absolventinnen oder Studentinnen (ab dem vierten Fachsemester) der Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) eingeladen sind.

Lassen Sie sich während der mehrtägigen Veranstaltung für unterschiedliche Forschungsfelder und Berufsmöglichkeiten bei Fraunhofer begeistern. Erleben Sie hautnah, an welchen Projekten aktuell geforscht wird und blicken Sie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Labor oder Reinraum über die Schulter. Neben spannenden Einblicken ist jedoch auch Ihre Mitwirkung gefragt: in hochwertigen Workshops von "Design Thinking" bis "Projektmanagement" vertiefen Sie Ihre Kenntnisse und erhalten eine wertvolle Orientierungshilfe für Ihre Karriereplanung.

Die Teilnehmerinnen des Fraunhofer Wissenschaftscampus erhalten tiefe Einblicke in die Forschungsarbeit sowie wertvolle Angebote zur Stärkung ihrer persönlichen und fachlichen Kompetenzen. Sie erfahren mehr über ihre eigene Kreativität und ihre Stärken und wie sie diese in der anwendungsorientierten Forschung nutzen können. In ausgewählten Seminaren, Workshops und Vorträgen knüpfen sie zudem Kontakte für ihre zukünftige Karriere.

Der Wissenschaftscampus findet vom 3. bis 6. April 2017 am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin statt. Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie online.

www.fraunhofer.de/wissenschaftscampus2017


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Tina Raubenheimer
Tel.: 0681 95434-48
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